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Für wen gibt es die Pflicht zum Einbau
eines Smart Meter?

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Smart Meter Pflicht

Von Pablo Santiago. Letzte Aktualisierung: Montag, 25.01.2021


Im Internet kursieren widersprüchliche Informationen darüber, welche Kundengruppen zum Einbau eines Smart Meters verpflichtet sind – und zwar in einem Maße, dass es für Verbraucher fast unmöglich wird, sich ein klares Bild davon zu machen, ob sie selbst von der Smart Meter Pflicht betroffen sind.


Die Ursache dieser Fehlinformation liegt in der Divergenz zwischen dem, was das Gesetz sagt, in diesem Fall das Messstellenbetriebsgesetz (MsbG), und dem, was beim derzeitigen Entwicklungsstand der Smart Meter technisch möglich ist. Letzteres entscheidet das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), die für die Zertifizierung der Smart Meter Gateway – Kommunikationeinheiten der intelligenten Zähler – zuständige Behörde.


Im Februar 2020 veröffentlichte das BSI die erste „Marktanalyse zur Feststellung der technischen Möglichkeit zum Einbau intelligenter Messsysteme nach § 30 MsbG“. Darin wurde definiert, für welche Verbrauchergruppe de Voraussetzung für die Feststellung der technischen Möglichkeit zum Einbau intelligenter Messsysteme gemäß § 30 MsbG erfüllt sind.


Vorerst sind diese technischen Voraussetzungen nur für die Gruppe der Verbraucher gegegeben, die weniger als 100.000 kWh pro Jahr verbrauchen – und nicht über eine Erzeugungsanlage oder steuerbare Verbrauchseinrichtung verfügen.


Innerhalb dieser Gruppe sieht das MsbG allerdings eine genauere Differenzierung vor: Während grundzuständige Messstellenbetreiber verpflichtet sind, Messstellen bei Letztverbrauchern mit einem Jahresstromverbrauch über 6.000 kWh mit einem intelligenten Messsystem auszustatten, bleibt die Umrüstung bei Letztverbrauchern bis einschließlich 6.000 kWh Jahresstromverbrauch erstmal optional – Ihr Messstellenbetreiber entscheidet also letztendlich darüber, ob Sie unter die Einbaupflicht fallen sollen.


Für Anlagenbetreiber und Besitzer steuerbaren Verbrauchseinrichtungen bedeutet das: Die Verpflichtung zum Einbau eines intelligenten Zählers (Stand 12.01) ist noch nicht rechtskräftig, sollte aber bald in Kraft treten, womöglich schon mit der nächsten Aktualisierung der „Marktanalyse zur Feststellung der technischen Möglichkeit zum Einbau intelligenter Messsysteme nach § 30 MsbG“ durch das BSI.


Sie fallen unter die Einbaupflicht für ein Smart Meter oder wollen Ihren Stromverbrauch besser in den Griff bekommen? In diesem Artikel erfahren Sie, warum sich mit Discovergy der Wechsel Ihres Messstellenbetreibers lohnt.


Digitale Zähler sind für alle Pflicht


Was allen Ausnahmen zum Trotz bereits fest steht: die Einbaupflicht für moderne Messeinrichtungen. Dabei handelt es sich um den eigentlichen Zähler. Statt eines mechanischen Zählwerkes, tickt hier eine digitale Messeinheit – mehr aber auch erst einmal nicht.


Denn erst durch die Kommunikationseinheit (das sogenannte Smart-Meter Gateway) wird ein digitaler Zähler zum intelligenten Messsystem (Smart Meter). Moderne Messeinrichtungen ermitteln den Stromverbrauch also bereits digital und werden nach und nach die alten mechanischen Ferraris Zähler ablösen, können aber keinerlei Messwerte übertragen und machen damit eine Visualisierung und Optimierung des eigenen Stromverbrauches nicht besser oder einfacher als der aktuelle Zähler im Keller.


Mit unseren Smart Metern wollen wir die Pflicht zur Chance machen, damit auch die Endverbraucher selbst von den neuen Möglichkeiten des digitalisierten Zählens und der gewonnenen Transparenz voll und ganz profitieren können.


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Kategorien: Smart Meter

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