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Was ist ein Smart Meter — #1

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Definition: Was ist ein Smart Meter

Von Martin Jendrischik. Dienstag, 03.06.2017

 

Smart kommt aus dem Englischen und lässt sich am besten mit „schlau“ oder „intelligent“ übersetzen. Meter heißt auf Deutsch schlicht und einfach „Messgerät“. Ein Smart Meter ist also ein intelligentes Messgerät. Auch wenn es sie für Gas, Wasser oder Wärme gibt, geht es an dieser Stelle vor allem um die prominentesten Vertreter der Smart Meter — die intelligenten Stromzähler.


So wird der Energieverbrauch gemessen


"Stromzähler" ist als Begriff ein wenig irreführend: Denn das Gerät zählt nicht die physikalische Größe Strom, sondern die elektrische Energie, die aus dem Netz bezogen wird. Das funktioniert bislang zumeist elektromechanisch nach dem sogenannten Ferraris-Prinzip.


Bei den Ferraris-Zählern wird die elektrische Energie durch zwei Spulen geleitet. Dadurch baut sich ein magnetisches Drehfeld auf und lässt eine Aluminiumscheibe rotieren. Die wiederum setzt ein mechanisches Zählwerk in Gang. Je mehr Energie im Gebäude verbraucht wird, desto stärker wird das Drehfeld. Die Scheibe dreht sich schneller und der Wert auf dem Zählwerk steigt. Üblicherweise wird der Zählerstand durch den Messstellenbetreiber, also beispielsweise die örtlichen Stadtwerke, einmal im Jahr ermittelt.


Daneben sind seit einigen Jahren digitale Zähler mit elektronischer Anzeige auf dem Vormarsch. Von diesen haben sich gleich mehrere verschiedene Systeme am Markt etabliert. Eine Gemeinsamkeit haben sie alle — sie kommen komplett ohne komplizierte Mechaniken und bewegliche Teile aus. Solche elektronischen Zähler bilden die Basis für einen Smart Meter. Aber was macht den Discovergy-Zähler letztlich intelligent?


Wie wird aus einem digitalen Zähler ein Smart Meter?

  

Smart Meter Definition Smart Meter verfügen zusätzlich zum digitalen Zähler über ein Kommunikations-Gateway, das die gemessenen Daten selbständig zum Messstellenbetreiber senden kann. Der Besuch des Ablesers entfällt. Über ein Web-Portal und eine Smartphone- oder Tablet-App erhalten Anwender standardmäßig alle 15 Minuten oder bei Discovergy sogar in Echtzeit einen Überblick über den Energieverbrauch.


Mit der gewonnenen Transparenz wissen sie immer, wie hoch ihre erwartete Monatsrechnung sein wird — so sind beispielsweise „monatliche, verbrauchsscharfe“ Abrechnungen möglich. Darüber hinaus sind viele Anwendungen denkbar, die echten Mehrwert schaffen — Smart Meter senden aber nicht nur, sie können auch Daten empfangen.


So “kennt” der intelligente Zähler beispielsweise den aktuellen Stromtarif. Den teilt er Elektrogeräten, die das Label „Smart Grid Ready“ tragen, automatisch mit und die können sich dann einschalten, wenn der Strombezug besonders günstig ist. Im Rahmen der Energiewende ist das ein wichtiges Werkzeug, um in Zukunft die Lastflüsse optimal zu steuern. So hilft ein Smart Meter nicht nur, den eigenen Energieverbrauch im Blick zu halten, sondern wird gleichzeitig zu einer wichtigen Säule für das intelligente Stromnetz der Zukunft — das Smart Grid.


Damit der Wandel zum Netz der Zukunft auch in geordneten Bahnen verläuft, haben sich europäische und deutsche Gesetzgebung mit der Materie befasst. Welche gesetzlichen Grundlagen für Deutschland und Europa daraus hervorgegangen sind, erklärt der nächste Beitrag hier im Discovergy-Blog.


Kategorien: Smart Meter

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