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Was ist ein intelligentes Messsystem — #3

Discovergy Blog im Überblick

Von Martin Jendrischik. Mittwoch, 21.06.2017

 

was ist ein intelligentes MesssystemEin intelligentes Messsystem besteht aus einer modernen Messeinrichtung, dem sogenannten Basiszähler, und einem Smart-Meter-Gateway. So definiert es zumindest der deutsche Gesetzgeber im Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende. Was aber ist eine moderne Messeinrichtung und was genau tut ein Smart-Meter-Gateway?


Smart Metering: Zu jeder Zeit wissen, wie viel Energie verbraucht wird


Herkömmliche und heute immer noch weit verbreitete Zähler arbeiten elektromechanisch und zwar nach dem sogenannten Ferraris-Prinzip. Die elektrische Energie wird durch zwei Spulen geleitet, ein magnetisches Drehfeld baut sich auf und eine Aluminiumscheibe beginnt sich zu drehen. Dadurch wird ein mechanisches Zählwerk in Gang gesetzt. Je mehr Energie im Haushalt verbraucht wird, desto stärker wird das Drehfeld. Die Scheibe dreht sich schneller und der Wert auf dem Zählwerk wächst. Der Energie verbraucht wird also aufsummiert und einmal in der Ableseperiode — in der Regel einmal im Jahr — direkt am Zähler abgelesen.


Anders verhält es sich bei einer modernen Messeinrichtung. Diese arbeitet elektronisch: auf komplizierte Mechaniken und bewegliche Teile wird komplett verzichtet. Die ersten Anbieter sorgen bereits dafür, dass die Messdaten sekundengenau im eingebauten Speicher abgelegt werden. Von dort können sie ebenfalls abgelesen werden. Anders als beim alten Zähler wird hier aber nicht nur der Jahresenergieverbrauch ersichtlich, sondern auch der genaue Verbrauch eines beliebigen Zeitraums innerhalb des Jahres.


Smart-Meter-Gateway: Schaltzentrale für die Energienetze der Zukunft


Während moderne Messeinrichtungen Daten erfassen, verbindet das Smart-Meter-Gateway die Messeinrichtung mit einem Kommunikationsnetz. Das funktioniert sowohl über LAN und PowerLine als auch über Mobilfunktechnologie. Auf diese Weise werden die Verbrauchsdaten direkt zum Messstellenbetreiber gesendet. Das Ablesen vor Ort wird überflüssig. Der Messstellenbetreiber wiederum stellt den Nutzern die Daten bereit.


Das große Plus bei Discovergy: Der Strom wird auch heute schon sekundengenau erfasst und ausgewertet, obwohl der Gesetzgeber lediglich einen 15 Minuten-Rhythmus vorgibt. Außerdem bietet Discovergy zusätzlich zur allgemein üblichen App auch ein übersichtliches Webportal. So haben Kunden ihren Energieverbrauch jederzeit und an jedem Ort fest im Blick.


Damit die Daten dabei nicht in falsche Hände geraten, stellt das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende hohe Anforderungen an Smart-Meter-Gateways in Bezug auf Datenschutz, Datensicherheit und Interoperabilität.


Was das für Anforderungen sind und was ein Smart-Meter-Gateway mit dem Internet der Dinge zu tun hat, erklärt der nächste Artikel der Smart-Meter-Serie hier im Discovergy-Blog.



Kategorien: Smart Meter, Messstellenbetriebsgesetz


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