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Energiemanagement-Software & Smart Meter: So gelingt Energietransparenz in Unternehmen

Energiemanagement Software

Von Pablo Santiago. Montag, 19.04.2021


Klimaneutralität ist viel mehr als ein Modewort, sie ist ein Gebot unserer Zeit. Kunden, Mitarbeiter und Investoren erwarten zunehmend einen verantwortungsvollen Umgang mit Energie. Energiemanagementsysteme (EMS) rücken damit in den Vordergrund. Aber: Wie können die notwendigen Messwerte gewonnen werden? Und welche Rolle spielen dabei moderne, intelligente Zähler?


Ein Energiemanagementsystem ist eine Kombination aus Software und Hardware, welche die Überwachung und Planung des Energieverbrauchs in einem Unternehmen oder einer Organisation ermöglicht. Ziel eines Energiemanagementsystems ist es, Einsparpotenziale herauszufinden und die Energieeffizienz zu steigern, so dass die Energiekosten reduziert werden können. Ein weiterer Zweck ist die Integration und maximale Ausnutzung von Energie aus vorhandenen Erzeugungsanlagen.


Häufige Anwender eines Energiemanagementsystems sind Industrieunternehmen, aber auch Kommunen, Filialisten und Energiewirtschaftsunternehmen haben zunehmendes Interesse daran, jederzeit den Überblick über Energieverbräuche zu behalten. Denn die Einsparungen an Verbrauch, Kosten und C02 können sehr bedeutend sein – bis zu 30 Prozent Energie lassen sich dauerhaft mit einem Energiemanagementsystem einsparen. Als besonders empfehlenswert gelten hierbei Energiemanagementsysteme, die nach DIN EN ISO 50001 zertifiziert sind – dem ersten internationalen Standard für Energiemanagement.


Was ist ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001?


Als ISO 50001 wird eine Energiemanagementsystemnorm bezeichnet, die sektorübergreifend von unterschiedlichsten Organisationen – von kleinen und mittleren Unternehmen bis hin zu Großunternehmen oder Behörden – angewandt wird. Für Unternehmen setzt die Norm einen Rahmen, innerhalb dessen sie die in der ISO 5001 formulierten Anforderungen auf ihre eigenen Bedürfnisse zuschneiden und umzusetzen können.


Obwohl die Einführung eines Energiemanagementsystems nach ISO 50001 und deren entsprechender Zertifizierung grundsätzlich freiwillig ist, ist diese (oder ein registriertes Umweltmanagementsystem nach EMAS-Verordnung) in Deutschland Voraussetzung für die Teilbefreiung energieintensiver Unternehmen von der EEG-Umlage. Zudem soll künftig auch die Entlastung von Unternehmen der produzierenden Gewerbe von der Strom- und Energiesteuer davon abhängen. Auch ohne einer Pflicht nachkommen zu müssen, kann die Einführung eines Energiemanagementsystems also finanzielle und organisatorische Vorteile ins Unternehmen bringen.


Wie entstehen die Daten für ein Energiemanagementsystem?


Traditionell war eine der größten Herausforderungen bei der Einführung eines Energiemanagementsystems die Erhebung der Messwerte, die anschließend mithilfe der entsprechenden Software ausgewertet werden sollten. Dies war in der Regel mit einem großen Aufwand verbunden: Datensätze mussten manuell aus verschiedenen Quellen exportiert, bereinigt und anschließend ins System gebracht werden. Knappe oder unvollständigen Daten konnten zudem den Wert der Analysen verringern oder sogar völlig zunichtemachen.


Doch die Implementierung eines Energiemanagementsystems ist glücklicherweise dank Smart Metering viel einfacher geworden: Intelligente Stromzähler, die sogenannten Smart Meter, können Ihre Messwerte in Echtzeit übertragen und sorgen dafür, dass Energiemanagementsystemen mit den notwendigen Datensätzen versorgt werden – automatisch und ohne manuelle Aufwände. Auch hinsichtlich der Auflösung der Daten können Smart Meter mehr leisten: Bis im Sekundentakt – je nach Energieträger oder Bedarf des Kunden – können intelligente Zähler Ihre Werte übertragen, was logischerweise die Leistungsfähigkeit jedes Energiemanagementsystems erhöht und die Genauigkeit der Analysen verschärft.


Wie gelangen die Daten von intelligenten Zählern in das eigene Energiemanagementsystem?


Werden die Messwerte aus intelligenten Stromzählern über eine API ausgespielt, können diese mit einer Energiemanagement-Software visualisiert und ausgewertet werden.


Das ist beispielsweise der Fall der Energiemanagement-Lösung von GreenPocket, die bereits heute mit Daten aus Discovergy-Zählern gespeist wird. Die GreenPocket-Energiemanagement-Software besticht durch ein attraktives Nutzererlebnis und eine einfache Bedienbarkeit; bietet eine hohe Flexibilität, sowohl bei der Feature Konfiguration als auch bei den Analysefunktionen; und kann als Whitelabel-Produkt an das Look & Feel des Kunden angepasst werden.


Zudem werden durch die maßgeschneiderte Weiterentwicklung und den breiten Funktionsumfang – inkl. Benchmarking zwischen Filialen und Gebäuden, Soll-Ist-Vergleichen, Reportings, KI-getriebener automatischer Messpunktüberwachung etc. – alle Bedürfnisse der verschiedenen Unternehmenstypen erfüllt, von Energieversorgern über Filialisten bis hin zu Industriekunden.


In Anbetracht dessen: Welche Vorteile sprechen für eine Energiemanagement-Sofware wie die von Greenpocket?


Schnell einsatzbereit: Dank bereits bestehender API zu Discovergy und entsprechend minimalem Setup-Aufwand kann das Portal schnell implementiert werden!


Einfach & intuitiv: Als Transparenzprodukt ist die Software von jedermann bedienbar und vermittelt alle nötigen Infos auf einen Blick – ganz ohne initialen Schulungsbedarf!


Maximal flexibel: Von Funktionen über Konfiguration bis zur Weiterentwicklung – wir bieten maximale Flexibilität, so dass Sie passgenau das Produkt bekommen, das Sie benötigen!


Möchten Sie mehr über das Energiemanagementsystem von GreenPocket erfahren? Schauen Sie sich unser Webinar „Energiemanagement-Software und Messstellenbetrieb im Kombipaket: Neue Perspektiven und Vorteile für EVUs und Gewerbekunden an und erfahren Sie alles Wissenswerte über die Einführung eines Energiemanagementsystems.



Welche Unternehmen sind für den Einbau von Smart Metern für Ihr Energiemanagementsystem zuständig?


Im Gegensatz zu dem grundzuständigen Messstellenbetrieb (gMSB), der in der Regel durch die örtlichen Stadtwerke oder Netzbetreiber ausgeübt ist, können wettbewerbliche Messstellenbetreiber (wMSB) ihre Messtechnik bundesweit installieren und betreiben. Zudem verbauen diese die intelligenten Stromzähler direkt auf Anfrage des Kunden und nicht – wie es bei den gMSB häufig der Fall ist – nach festen Plänen zur Erneuerung ihrer eigenen Messtechnik.


Insbesondere für Unternehmen, die ein Energiemanagementsystem zum Energiemonitoring aufsetzen möchten, sind die Dienstleistungen eines wettbewerblichen Messstellenbetreibers wie Discovergy äußerst vorteilhaft. Unabhängig von der Anzahl der Filialen oder deren geographischen Verteilung, garantiert Discovergy einen schnellen Austausch der bestehenden, analogen Zähler durch Smart Meter, so dass die Messwerte ihres Energiemanagement-Systems aus einer einheitlichen Quelle – nämlich der Discovergy-API – abgerufen werden können.


Viele Gründe sprechen also dafür, auf Discovergy als Messstellenbetreiber zu setzen – so wie bereits andere große Unternehmen wie Teléfonica Deutschland oder NKD es bereits tun:


Full-Service Messstellenbetrieb aus einer Hand. Discovergy übernimmt alle Formalitäten und meldet die Wechsel Ihrer Zähler bei Ihrem Netzbetreiber an. Unsere zertifizierten Monteure sorgen für die reibungslose Installation.


Komplett unabhängig von Ihrem Energielieferanten. Der Wechsel zu Discovergy steht damit auch nicht im Widerspruch zu bereits abgeschlossenen Lieferverträgen.


Breite Auswahl an Zählern – von SLP-Zähler für Haushalte und kleine Gewerbe über Stromzähler für Energieerzeuger bis hin zu RLM-Zählern für Großverbraucher.


Datenübertragung über LAN oder Mobilfunk mit konfigurierbaren Messintervallen – von einer Sekunde bis zu 24 Stunden.


Weitere Informationen zu unserer Messtechnik und unseren Dienstleistungen erfahren Sie in unseren Broschüren „Smart Metering für Filialisten und Mehrbetriebsunternehmen“ sowie „Intelligente Zähler als Basis des Energiemanagements in der Industrie“.


Kategorien:  Smart Meter, Energiesparen.

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