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Digitale Stromzähler versus intelligente Zähler:
Was lohnt sich wirklich?

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Digitale Stromzähler: Pflicht, Kosten, Vorteile, Nachteile

Von Pablo Santiago. Donnerstag, 22.02.2017


Deutschland steht vor dem größten Zählertausch seiner Geschichte. Wir erklären Ihnen, warum digitale Stromzähler (moderne Messeinrichtungen) Ihnen keinen Nutzen bieten können, und wie Sie von einem echten intelligenten Stromzähler (Smart Meter) profitieren.


Etwa 50 Millionen der alten, analogen Stromzähler, die sogenannten Ferraris-Zähler, sollen bis 2032 gegen neue, digitale Stromzähler ausgetauscht werden. Ziel ist es, die infrastrukturelle Grundlage für die Digitalisierung des Energiemarktes zu schaffen, die Energieeffizienz deutscher Haushalte und Unternehmen zu steigern und die ehrgeizigen Vorhaben der Energiewende zu erfüllen. Die gesetzliche Leitlinie für die Einführung der digitalen Zähler ist das im September 2016 in Kraft getretene Messstellenbetriebsgesetz, das wiederum Teil des Gesetzes zur Digitalisierung der Energiewende ist.


Digitale Zähler und intelligente Stromzähler werden Pflicht: Worin liegt aber der Unterschied?


Das Messstellenbetriebsgesetz sieht für deutsche Haushalte und Betriebe zwei Arten digitaler Stromzähler vor. Der Hauptunterschied liegt darin, ob die Zähler ein Kommunikationsmodul (Smart Meter Gateway genannt) enthalten oder nicht. Das Gateway ist für die Übertragung der Energieverbrauchswerte notwendig.


Digitale Stromzähler mit Kommunikationsmodul werden auch intelligente Stromzähler oder Smart Meter (im Gesetz als intelligentes Messsystem bezeichnet) genannt. Der Einbau von Smart Metern ist seit 2017 verpflichtend für Anschlussnutzer mit einem jährlichen Stromverbrauch von mehr als 10.000 kWh sowie für Betreiber von Erzeugungsanlagen (PV oder BHKW) mit mehr als sieben Kilowattstunden elektrischer Anschlussleistung. Ab 2020 sinkt die Grenze der Einbaupflicht eines intelligenten Stromzählers auf Verbraucher mit mehr als 6.000 kWh. Diese Pflicht zum Einbau eines intelligenten Stromzählers lässt sich allerdings als eine gute Nachricht interpretieren, denn Smart Meter bieten den Verbrauchern echten Nutzen: Die Stromverbrauchswerte werden in Echtzeit übertragen (beispielsweise auf das Discovergy Portal) und der Endanwender kann jederzeit und überall den Überblick über seinen Energieverbrauch und die damit verbundenen Energiekosten behalten. Versteckte Stromfresser werden dadurch sehr einfach aufgespürt und abgeschaltet. Dem Verbraucher gelingt eine Optimierung des Strombedarfs und eine Reduktion der Stromkosten.


Die einfachen, digitalen Zähler ohne Kommunikationsmodul oder Gateway (im Gesetz als moderne Messeinrichtung definiert) sind die zweite Gruppe. Diese elektronischen Messwerke sind nicht übertragungsfähig und werden schrittweise bis 2032 in allen deutschen Haushalten und Gewerben mit einem jährlichen Stromverbrauch unter 6.000 kWh eingebaut. Sie werden daher die am meist verbreitete Art von Messstellen sein.


Bieten digitale Stromzähler ohne Kommunikationsmodul dem Verbraucher einen Mehrwert? Klare Antwort: Nein.


Laut dem Gesetz sollen die Verbraucher dank moderner Messeinrichtungen einen besseren Überblick über ihre Energiewerte erhalten, indem sie, neben dem aktuellen Stromverbrauch, auch tages-, wochen-, monats- und jahresbezogene Stromverbrauchswerte für die letzte 24 Monate ablesen können.


Aber genau hier liegt das Problem: Da digitale Zähler die Messwerte nicht übertragen können, wird für die meisten Bürger eine echte Energievisualisierung nicht möglich sein. Mit oder ohne digitalem Stromzähler bleibt der Stromverbraucher ein „blinder Konsument“, unfähig zu verstehen und nachzuvollziehen, wie sein Stromverbrauch und seine Stromrechnung entstanden sind. Möchte er wissen, wie viel Strom im letzten Monat verbraucht wurde, ist noch ein Besuch im Keller notwendig. Im "Worst Case“ werden seine Energiewerte nur dann angezeigt, wenn es zuvor Morsezeichen einer Taschenlampe gibt.


Wie können Sie einen echten intelligenten Stromzähler bekommen?


Es ist möglich, dass Sie in den nächsten Monaten von Ihren Stadtwerken oder Ihrem Energieversorger einen Brief empfangen, der Ihnen den bevorstehenden Austausch Ihres analogen Stromzählers gegen eine moderne Messeinrichtung (digitalen Zähler) mitteilt. Das ist eine gute Gelegenheit, um sich für einen intelligenten Stromzähler mit echtem Nutzen zu entscheiden. Seit 2008 ist das Messwesen durch das "Gesetz zur Öffnung des Messwesens bei Strom und Gas" völlig liberalisiert. Das bedeutet, dass Sie Ihren grundzuständigen Messstellenbetreiber (normalerweise den Netzbetreiber oder den Energieversorger) kündigen und einen unabhängigen, wettbewerblichen Messstellenbetreiber beauftragen können, der für den Einbau und die Wartung Ihres Smart Meter sorgt.


Entscheiden Sie sich für Discovergy, bekommen Sie einen intelligenten Stromzähler mit der besten Lösung des deutschen Energiemarkts für die Energievisualisierung. Nach der Inbetriebnahme Ihres neuen Zählers durch einen zertifizierten Installateur werden automatisch Ihre Energiewerte im Web-Portal von Discovergy dargestellt und Sie werden alle Vorteile und Features von Discovergy genießen: konfigurierbare, automatische Benachrichtigungen, monatlicher Energiereport, Geräteerkennung, App für Smartphones, personalisierte Energiespartipps, etc. So werden Sie wirklich den Überblick über Ihren Stromverbrauch behalten, Stromfresser aufspüren und, durch die langfristige Beobachtung Ihres Stromkonsums, Ihre Energiekosten nachhaltig um bis zu 15% senken.


Wie viel kostet ein intelligenter Stromzähler von Discovergy?


Die gute Nachricht: trotz der Einsparpotenziale ist ein intelligenter Stromzähler nicht viel teurer als der einfache digitale Stromzähler ohne Kommunikationsmodul, den bald Ihr grundzuständiger Messstellenbetreiber bei Ihnen einbauen wird.


Für den rudimentären Service Ihres aktuellen Zählers, und auch für den Ihres künftigen digitalen Zählers, zahlen Sie fast zwei Euro pro Monat – versteckt in den Tiefen Ihrer jährlichen Stromabrechnung. Beauftragen Sie Discovergy, entfällt diese Gebühr auf Ihrer Stromrechnung. Das relativiert unsere Jahresgebühr von 5 Euro pro Monat. Dazu berechnen wir eine einmalige Einbaugebühr von 69 Euro. Diese Kosten haben Sie aber schnell wieder hereingeholt, denn die Ersparnisse eines intelligenten Stromzählers übertreffen dessen Kosten.


Neugierig? Sie möchten mehr über die Discovergy intelligenten, digitalen Stromzähler wissen?


Wie funktioniert die Bestellung und Inbetriebnahme Ihres intelligenten Stromzählers bei Discovergy, und was sind die wichtigsten Vorteile und Features? Das erfahren Sie in diesem Beitrag unseres Blogs: Zehn Gründe zum Einbau eines intelligenten Stromzählers mit Discovergy


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Kategorien: Smart Meter, Messstellenbetriebsgesetz. 

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